Minato Namikaze

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Minato Namikaze

Beitrag  Minato am Sa März 26, 2011 3:16 am

Charakterdatenblatt


Persönliche Daten

Name: Namikaze
Vorname: Minato
Spitzname: Konohas gelber Blitz
Geburtstag: 25. Januar
Größe: 179,2 cm
Gewicht: 66,1 kg
Alter: 31 Jahre
Blutgruppe: B

Augenfarbe: Blau
Haarfarbe: Blond

Aussehen:
Wenn es rein um sein Aussehen geht, wirkt Minato auf den ersten Blick ziemlich gross. Er ist für sein Alter noch ein ziemlich sportlicher Ninja. Minato ist ziemlich schlank. Dementsprechend ausgeprägt ist auch seine Muskulatur, er steht den meisten Chunin oder Jonin mit Sicherheit um einiges nach, was die reine Körperkraft angeht. Aus all diesen Dingen lässt sich wohl auch schließen, dass Minato weder allzu viel isst noch allzu gerne seinen Körper trainiert – beides tut er wohl nur, weil er muss. Sein Gesicht ist ebenso wie sein Körper recht schmächtig und fügt sich so recht gut in das Bild eines durchschnittlichen Hokages ein: Seine Lippen sind schmal, die Wangen ebenso und die blauen Augen, welche meist recht nachdenklich in die Welt blicken, vervollständigen das Bild. Außerdem sind noch seine blonden Haare zu erwähnen, die, obwohl sie regelmäßig gewaschen werden, nicht unbedingt gepflegt wirken, da sie schon seit Jahren keinem Kamm mehr begegnet sein dürften und deswegen meistens planlos in alle Richtungen rumstehen – falls er also mal eine „echte“ Frisur haben sollte, ist das wohl eher ein glücklicher Zufall.

Besondere Merkmale:
Wie schon erwähnt, wirkt Makoto alles in allem sehr normal und durchschnittlich. Trotzdem gibt es einige Dinge, die ihn zu etwas Besonderem machen. Zum einen wären da die schon erwähnte schmächtige Statur und zum zweiten seine kammfremden Haare, die sich wahrscheinlich noch nicht mal zähmen lassen würden, wenn man es denn versuchen würde.

Kleidung:
Auch hier gibt es wieder ein Wort, das Minatos Kleidungsstil sehr treffend beschreibt: Unscheinbar. Ob er absichtlich Wert darauf legt, ja nicht hervorzustechen, ist zwar nicht zu erkennen, leugnen lässt sich aber nicht, dass er in einer Menschenmenge problemlos verschwinden könnte. Auch bei der Farbwahl merkt man das sehr gut, denn Minatos Garderobe besteht hauptsächlich aus Standart Jonin Kleidung und Weissen Umhängen mit der Aufschrift :„Der Hokage der vierten Gerneration“. Er trägt am liebsten lange Oberbekleidung. An seinen Füßen trägt er sehr gerne die bei Ninja oft gesehenen Sandalen oder, wobei das eher selten vorkommt, ganz einfach stinknormale Schuhe.

Herkunft und Familie

Herkunft: Konohagakure
Wohnort: Konohagakure

Wenn man ein Beispiel für das Wort „Kleinfamilie“ suchen würde, würden sich der Uzumaki-Clan perfekt anbieten. Nicht nur, dass Minato mit Mutter und Vater zusammenlebt hat, nein, auch zwei Schwestern, ein Onkel, und seine Großmutter väterlicher Seite wohnen im gleichen Haus. Außerdem sollte man die anderen Familienzweige, die in anderen Städten und Reichen leben und oft noch nicht einmal wissen, mit wem sie sonst noch so verwandt sind, nicht vergessen.
Diesem Umstand verdankt die Familie Uzumaki auch, dass man für jedes erdenkliche Problem, das man nur finden kann, jemanden in der Familie hat, der einem helfen kann: Die Uzumakis führen jeden Beruf aus, den man sich vorstellen kann – wirklich reich oder bekannt wurde dabei allerdings noch keiner von ihnen.

Verwandte:
Vater: Unbekannt (Verstorben)
Mutter: Unbekannt (Verstoren)
Erstes Kind: Eventuell Naruto
Über Naruto ist noch nicht viel Bekannt...


Persönlichkeit


Interessen:
Ja, wofür interessiert Minato sich denn eigentlich? Da gibt es wohl einige Dinge. Zuerst muss man hier seine Vorliebe für Tee erwähnen. Egal welche ob fruchtig, schwarz oder grün, das einzig wichtige ist, das der Tee gut schmeckt. Eine seiner liebsten Freizeitbeschäftigungen ist das Lesen. Am liebsten sind ihm dabei Märchen, obwohl er dafür eigentlich schon zu alt ist – zumindest wollen ihm das alle weis machen, daher hat Minato sich vor nicht allzu langer Zeit etwas neues gesucht, dass ihm beinahe ebenso viel Spaß macht: Gruselgeschichten! Minato ist ein regelrechter Geisterfreak und er möchte irgendwann mal unbedingt einen sehen. Davon kommt wohl auch, dass Minato irgendwie keine Angst vor unheimlichen Orten und Leuten zu haben scheint: Man könnte ja einen Geist treffen. Des Weiteren liebt Minato Rätsel. Dabei sind ihm Worträtsel am liebsten, aber auch klassische Denkaufgaben wie Sudokus oder Wortspiele löst er mit Freude, nicht zuletzt, um sich auch selbst zu prüfen und zu steigern. Man könnte ihn also durch diese Dinge durchaus einen „Streber“ nennen, auch wenn gute Noten nicht unbedingt der Sinn und Zweck sind, sondern eben wirklich nur dem Spaß dienen. Außerdem möchte er irgendwann mal ein verdammt guter Ninja werden und dafür trainiert er wie ein verrückter sein Nin-Jutsu.
Auch sehr wichtig ist ihm seine Familie, insbesondere sein kommendes Kind Naruto. Auch seine Eltern sind ihm wichtig, obwohl sein Vater verstorben ist hat er ihn immer noch gut in Erinnerung.


Abneigungen:
Es gibt einige Dinge, die Minato absolut nicht ausstehen kann. Eines dieser Dinge ist Schnee. Er ist kalt, er ist weiß und wenn man Pech hat, ist er sogar gefroren und fällt als Hagel vom Himmel. Aber am schlimmsten ist für ihn: Wenn es schneit, kann es gleichzeitig nicht regnen.
Schrecklich ist für ihn auch der Druck, den sein Vater auf ihn ausübt hat. Diesem ist dabei so wichtig, dass sein Sohn irgendwann lernt, mit einem Bogen umzugehen, dass er dabei gar nicht bemerkt, was für ein großes Gen-Jutsu-Talent in seinem Jungen schlummert.
Etwas, das er auch absolut nicht mag, sind Süßigkeiten, süßes Gebäck oder süß schmeckende Früchte oder Säfte. Er hasst diese Dinge nicht nur, sondern fürchtet sie geradezu(vor allem Zucker in Reinform). Seinen Onkel findet er allerdings mindestens genauso ekelhaft.

Mag:
-Schals
-Tee jeder Art
-Bücher
-Märchen
-Geister und anderes Gruselzeug
-Regen, Gewitter und alles, was dazu gehört
-Denkaufgaben
-Sein Nin-Jutsu
-den Großteil seiner Familie

Hasst:
-Schnee
-Muskelprotz-Nahkampf-Blödmänner/frauen
-Gegnerisches Gen-Jutsu
-Alles, was mit Zucker zu tun hat
-Pläne, die nicht aufgehen
-Rätsel, die er nicht lösen kann
-Druck von außen
-Seinen Onkel

Auftreten:
Wenn er möchte(und er möchte besonders oft, wenn er in größeren Menschenmengen ist), kann Makoto vor allem eines sein: Unendlich unauffällig. Er schafft es wirklich gut, einfach da zu sein, ohne eben wirklich da zu sein. Das ist natürlich nicht immer vorteilhaft, aber da er seine absolute Unauffälligkeit recht gut einsetzt, ist das nur selten ein Problem. Minato wirkt auf den ersten Blick auch nicht besonders selbstbewusst oder gegenteilig, erst wenn man ihm länger gegenübersteht und ihm zuhört, dürfte man bemerken, dass er sich ab und zu für recht überlegen hält, dies aber wohl noch nicht mal bemerkt. Wenn man ihn darauf anspricht, wird er einem von da an wohl sehr zurückhaltend entgegentreten, aber wahrscheinlich wird ihm auch das selbst nicht auffallen. Dennoch versucht er immer höflich zu bleiben, vor allem Respektspersonen gegenüber, ohne dabei zu übertreiben.

Verhalten:
In großen Mengen verhält Minato sich am liebsten Unauffällig, den Grund weiß er wohl selbst nicht so genau, er steht eben einfach nicht so gerne im Mittelpunkt. Und genau das gelingt ihm auch, denn er schafft es sehr gut, sich seiner Umgebung(und vor allem den Menschen darin) anzupassen, wobei er sich dabei mit dem Sprechen stark zurückhält – man könnte sich ja verplappern.
Allerdings wird dabei auch schnell eine seiner nervigsten Eigenschaften offenbart, denn er ist eindeutig der Sohn einer Lehrerin. Schleicht sich irgendwo nur der kleinste Fehler ein, muss Minato ihn in bester Lehrer-Manier auf der Stelle ausbessern – er kann einfach nicht anders! Leider ist es aber noch nicht damit getan, den Fehler einfach auszubessern: Zusammen damit, dass er andere oft genug spüren lässt, wenn er in irgendetwas besser ist, bringt ihm das oft genug Schwierigkeiten mit Freunden oder Kollegen. Leider kann Minato sich mit beidem sehr schwer zurückhalten, wo er doch beides die meiste Zeit abstellen muss, um unauffällig zu sein… Dies tut er sich allerdings nicht an, wenn er jemanden nicht ausstehen kann, gemeinsam mit einer anderen Methode: Er selbst bezeichnet es als „charmante Sticheleien“. Dabei wird der Aggressor einfach überfreundlich angelächelt und ihm bei allem und jedem zugestimmt, selbst wenn er einen beleidigen sollte, und somit versucht, ihn zu etwas Dummen zu verleiten. Eine weitere kleine Macke von Minato ist, dass er sich, wenn er gerade nachdenkt oder nervös ist, meistens an der Nase kratzt.

Stärken und Schwächen


Stärken:
Eine seiner größten Charakterstärken ist seine Ehrlichkeit. Wenn er schon jemandem etwas sagt, dann kann man sicher sein, dass er das wirklich so meint, auch wenn man vielleicht nicht immer sofort merkt, was er einem sagen möchte. Seine vielleicht größte Stärke ist die Fähigkeit, vorausschauend zu denken und Zusammenhänge zu erkennen. Das hilft ihm natürlich nicht nur im Privatleben, da man solche Fähigkeiten natürlich auch in Kämpfen immer brauchen kann. Im Kampf ist allerdings eines seiner anderen Talente wahrscheinlich noch wichtiger: Makoto ist wirklich gut in der Anwendung von Gen-Jutsus, die er natürlich auch am liebsten einsetzt, meistens um damit so undurchschaubare Manöver zu planen, wie er nur kann. Zu alledem ist er auch noch in der Lage, sich Situationen sehr gut anzupassen und sich für jede Situation einen (oft recht guten) Plan auszudenken, allerdings führt uns dies auch schon zu seiner ersten Schwäche…

Schwächen:
Seine erste Schwäche ist wohl auch seine größte Schwäche. So gut seine Pläne auch sein mögen, kann natürlich immer etwas schief gehen – und wenn das passiert, hat Makoto ab und zu ein Problem. Er ist zwar sehr gut darin, sich zu jedem Zeitpunkt eine Strategie zurecht zu legen, aber wenn er sie ändern muss, weil es nicht so läuft, wie er es geplant hat, wird er einfach furchtbar nervös und manchmal ist der Kampf dann schon gelaufen, wenn ihm keine neue Taktik einfällt. Ähnliche Probleme zeigt er bei seinem Training. Wenn er dort für etwas lange braucht, um es zu lernen, Beispielsweise ein neues Jutsu, ist er sehr schnell frustriert. Er gibt zwar nur sehr selten dabei auf, aber wird ewig brauchen, um sich wieder einzukriegen. Dies ist wohl zu einem kleinen Teil an seiner nächsten Schwäche Schuld, nämlich dem Nahkampf. Durch seinen ohnehin eher schwächlichen Körper hat er sich nie große Mühe gemacht für den Nahkampf oder seinen Körper zu trainieren, da er nur sehr langsam Fortschritte macht und daher eben wenig Lust darauf hat.

Geschichte

Nur wenige Monate, nachdem der Chuunin Kurozawa Takeru seine Karriere beenden musste, begann ein erfreuliches Ereignis mit der Heilung seiner seelischen Wunden: Der kleine Makoto erblickte unverhofft und einige Wochen früher als erwartet das Licht der Welt. Die Freude wehrte aber nur wenige Augenblicke, denn es war klar, dass die nächsten Stunden, Tage und Wochen entscheiden würden, ob das zu früh geborene Kind überhaupt die Chance haben würde, das nicht mehr ganz so sprichwörtliche Tageslicht wirklich zu erblicken. Doch aller Sorgen zum Trotz überstand der Säugling diese Zeit und machte damit seinen Vater zum ersten Mal stolz: Sein Sohn hatte das Herz eines Kämpfers bewiesen, also würde er zu einem großen und starken Mann heranwachsen. Dennoch waren die nächsten Jahre schwere Zeiten für den Jungen, denn seine schwache Konstitution machte ihn sehr anfällig für Krankheiten. Kaum war die eine überstanden, erkrankte Makoto erneut und alle Hoffnung darauf, dass es endlich ein Ende nehmen mochte, war wieder zerstört worden. Doch genauso offensichtlich, wie Makotos körperliche Schwäche war, genau so offensichtlich sollte schon bald seine geistige Stärke werden: Mit acht Jahren sagte Makoto sein erstes Wort – Sachiko, der Name seiner Schwester – und schon mit einem Jahr schien er die Bedeutung der Wörter zu wissen und nur wenige Zeit später, konnte er immerhin schon Zwei-Wort-Sätze sagen. Ungefähr zu dieser Zeit begann auch etwas, dass ihn für immer prägen sollte: Gute-Nacht-Märchen vor dem zu Bett gehen! Diese Geschichten gefielen Makoto nicht nur besonders gut, sie förderten auch das sprechen lernen und außerdem wurde mit ihnen das gute Verhältnis zu seiner Schwester begründet, da sie sich geradezu darum riss, ihrem kleinen Bruder sein Gute-Nacht-Märchen vorzulesen. Überhaupt verbrachte sie sehr viel Zeit mit ihrem Bruder, sie passte oft auf ihn auf, spielte mit ihm und hatte noch nicht mal Probleme damit, dem Jungen die Windeln zu wechseln. Und schlussendlich übte sie auch mit ihm, nachdem der Familie klar geworden war, wie klug ihr Jüngster war, das Lesen der Märchengeschichten. Anfangs mochte das ziemlich seltsam erschienen haben, aber mit fünf Jahren konnte er schon recht flüssig lesen. Seit einiger Zeit besserte sich auch Makotos Gesundheitszustand erheblich und mit fünf ein halb Jahren schien er tatsächlich für längere Zeit gesund zu bleiben. Also war es nun endlich Zeit, mit sechs Jahren, die Schule zu besuchen; und so kam dann auch der erste Schultag. Makoto war aufgeregt, hatte er doch wegen seiner vielen und lange andauernden Krankheiten nie wirklich die Möglichkeit gehabt, Kindergärten zu besuchen oder auf sonst einem Weg die Erfahrung von größeren Kindergruppen zu machen. Daher machte er sehr bald die Erfahrung wie grausam Kinder sein können, wenn man alles sagt, was einem so einfällt und die erste Zeit in der Schule war nicht leicht für ihn. Doch schon bald hatte Makoto unterbewusst das passende Rezept gefunden: Wer nicht auffällt, der wurde auch nicht gehänselt. Und wie fällt man nicht auf? Natürlich in dem man die Klappe hält, solange man nicht gefragt wird. Das funktionierte zwar nicht sofort, denn Kinder sind nicht nur unglaublich grausam, sondern haben ein nicht zu unterschätzendes Gedächtnis, aber es wurde immer ruhiger um Makoto und schon bald war vergessen, dass man sich über ihn lustig machen konnte. Die einzigen Nachteile daran waren, das er leider auch im Unterricht ruhiger wurde, was sich natürlich auch auf seine Noten schlecht auswirkte, und das er irgendwie kaum Freunde finden konnte. Makoto war gerade mal sieben Jahre alt, als seine Schwester die Genin-Prüfung an der Akkademie erfolgreich abgeschlossen hatte. Spätestens jetzt(begünstigt durch die Ermutigungen und den Drang durch seinen Vater, die schon früh begannen) war für Makoto klar: Ich will Shinobi werden. Und zwar nicht irgendeiner, denn Makoto liebte es schon in diesem Alter, wie es die meisten Kinder tun, im Regen und in Pfützen zu spielen. Allerdings war diese Liebe zum Wasser bei Makoto derart ausgeprägt, egal ob das Wasser nun von oben oder unten kam, dass für ihn feststand, dass er eines Tages im Stande sein würde, jedes erdenkliche Wasser-Jutsu zu beherrschen. Gleichzeitig hielt Makoto immer noch seine Liebe für Märchen am Leben – was durch seine Schweigsamkeit zum Glück niemandem auffiel, denn das hätte wohl nur wieder Stoff für Hänseleien gegeben. Zum Glück hinderte es ihn auch nicht daran, die Ninja-Akademie zu besuchen. Dort sollte Makoto endlich aufblühen: Dort war es nicht nur so, dass er seine Leistungen besser zeigen konnte, da er dazu nun weniger den Mund aufmachen musste und mehr Praxisnähe hatte, sondern er schien auch langsam die Balance zwischen Zurückhaltung und aktivem Verhalten zu finden. Plötzlich hatte er den einen oder anderen Freund, Beliebtheitskönig wurde er zwar nicht, aber er hatte weder das Verlangen noch die Anlagen, um andauernd im Mittelpunkt zu stehen. Wie gesagt, wurden auch Makotos Leistungen im Unterricht besser: Er tat sich spielend leicht dabei, sein Chakra zu kontrollieren und lernte beinahe spielend die Grundtechniken. Einzig seinen Körper zu trainieren gelang ihm nicht wirklich, was wohl auch daran lag, dass er sich dabei absolut nicht anstrengte, da es ihm nicht so leicht von der Hand ging wie das Erlernen von Jutsus. Trotzdem musste sein Vater schon bald ein Versprechen einlösen, er hatte nämlich gesagt, dass er nach Soragakure kommen und Chakra-Papier mitbringen würde, sobald Makoto die Grundtechniken erlernt hatte. Also geschah genau das, Makotos Eltern kamen, um die Geschwister zu besuchen. Nun stand also die Probe an, dessen Ergebnis für Makoto schon von vornherein feststand: Suiton, was denn sonst? Mit vor Aufregung zitternden Händen griff Makoto nach dem Papier, dass endlich offenbaren würde, was Makoto doch schon wusste. Aber was war denn das? Das Papier machte keine Anstalten zu tropfen, sondern zerknitterte einfach fürchterlich. „Was ist das…?“, fragte Makoto verunsichert, beinahe schon verängstigt, doch eigentlich wusste er, was dieses Knittern bedeutete.
„Raiton. Ich würde gerne alleine sein“, murmelte er und lief aus der Wohnung, aus dem Haus und durch die Stadt. Wie hatte das nur passieren können? Wieso musste er gerade dieses dumme Blitz-Element anstatt des coolen, tollen und mächtigen Wasserelementes sein? Irgendwann war er genug rumgelaufen und hing seinen wütenden und enttäuschten Gedanken sitzend nach. Es war einfach ungerecht, da hatte er es endlich so weit geschafft und dann machte ihm „sein“ Element einen Schnitt durch die Rechnung.
„Makoto wir haben uns Sorgen gemacht!“ Na klar, Sachiko. Wer sollte es auch sonst sein? „Ich weiß, dass du enttäuscht bist. Aber sehe es doch mal so: Raiton ist auch ein mächtiges Element. Hast du schon mal einen Blitz in einen Baum einschlagen sehen? Das ist unglaublich, Kraft pur! Und Blitz ist doch das perfekte Element für jemanden mit so guten Chakrakontrollfähigkeiten wie du, nur die wenigsten meistern das so leicht wie du. Außerdem kannst du dein Augenmerk, wenn es dir wirklich nicht gefällt, noch immer auf Gen-Jutsus legen. Darin bist du doch so talentiert nicht wahr?“
Es wäre übertrieben gewesen, danach zu sagen, das alles wieder gut wäre, aber Makoto nahm sich die Worte seiner Schwester zu Herzen und konzentrierte sich von da an auf sein Gen-Jutsu, nahm aber auch vom Nin-Jutsu nicht vollständig Abstand.

Charakterbild



Schreibprobe

Das war also sein Gegner: Schwarze Haare, breiter Mund, kräftig und rund einen ganzen Kopf größer als Makoto. Kurz und gut: Es gab keine Art von Gegner, die ihm lieber war. Es gab einfach nichts schöneres, als einem dieser dumpfen Tai-Jutsu-Deppen in einem Trainingskampf zu beweisen, dass sie mit ihrer ganzen Kraft nichts ausrichten konnten. Es würde ein sooooo einfacher Kampf werden, dass… RUMMS, autsch, was war denn das? Sein Gegner war einfach auf ihn zugestürmt und hatte ihm einen kräftigen Schlag auf die Nase gegeben. Der Treffer war so hart gewesen, dass Makoto, nachdem er spektakulär durch die Luft gesegelt war, noch kurz auf dem Rücken über den Boden schlitterte. Ja, das hatte wirklich verdammt weh getan. Wann hatte der verdammte Kampf denn begonnen? Langsam rappelte er sich unter dem etwas überraschten Blick seines Gegners auf. Ja, das war wirklich schmerzhaft. War da etwas an seiner Nase? Blut! Der Kerl hatte es tatsächlich gewagt ihm eine blutige Nase zu verpassen. Jetzt würde er das Ruder in die Hand nehmen, er würde jetzt in die Offensive gehen. Das wirst du mir büßen… ein perfektes Opfer, mein neues Jutsu zu testen. Makoto grinste etwas, denn diesem Angriff hatte so ein Gegner mit Sicherheit nichts entgegenzusetzen. Er war ja noch nicht mal annähernd in der Lage, zu durchschauen, was Makoto für ihn geplant hatte. Ruhig formte Makoto die Fingerzeichen für sein liebstes Jutsu: Kasumi Juusha no Jutsu (Kunst der Nebeldiener)! Das würde seinen Gegner fertig machen. Er rechnete sicher nur mit normalen Doppelgängern, die nach einer Berührung verschwanden, aber Makoto war diese Technik schon beim Training als zu unsicher erschienen, um sich länger als ein paar Sekunden zu verstecken. Auch sein Gegner machte schon die Bekanntschaft mit den Stärken dieses Jutsus: Er hatte wirklich geplant, die Doppelgänger einen nach dem anderen verschwinden zu lassen und war sichtlich verwirrt, als der getroffene Nebeldiener nur ein wenig verschwamm und sofort wieder ganz war. Nun war es aber wirklich Zeit, langsam in die Offensive zu gehen: Makoto und seine Doppelgänger umkreisten seinen Gegner, Makoto achtete dabei darauf, bloß im Rücken seines Gegners zu bleiben. Nun hieß es auch schon wieder abwarten: Entweder sein Gegner verausgabte sich bei seinen Angriffen, war irgendwann unaufmerksam, oder leistete sich einen gravierenden Fehler. Dieses Subjekt schien allerdings gleich zwei Fehler zu machen: Er hörte gar nicht auf, die Nebeldiener zu attackieren und schien gleichzeitig kaum auf seine Deckung zu achten. Makoto musste nur noch abwarten, bis sein Gegner nahe genug war und ihm den Rücken zuwandte. Da war es! Hastig formten Makoto und seine Doppelgänger Fingerzeichen: Raiton: Hári Hitónui (Nadelstiche)! Er machte nur zwei Schritte nach vorne und traf seinen Gegner genau in den Rücken. Ein Treffer, zwei Treffer, drei Treffer, vier Treffer… schlussendlich waren es ganze 19 Treffer, ehe der arme Kerl sich mit einem Hechtsprung vor dem Angriff in Sicherheit bringen konnte. Dennoch, die 19 Treffer hatten genügt, um seinen Gegner den Sprung nicht stehen zu lassen und auch vor Schmerz stöhnend liegen bleiben zu alssen. Ein Sieg auf der ganzen Linie, unendlich spektakulär, ein unglaubliches Gefühl! Er sah erst auf den Jungen, der einige Meter entfernt von ihm lag, dann um sich. Alle sahen ihn an, hatte er etwa übertrieben? Er hätte dieses Jutsu hier nicht einsetzen dürfen, er hätte auch anders gewinnen können. Aber nein, das hatte ja sein müssen und jetzt starrten ihn alle an. „Was für ein mieses Gefühl“, murmelte Makoto.



***Wird noch bearbeitet***

Minato
Hokage der 4. Gen. von Konohagakure
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